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28. Juni 2015

LE UV-Lackierung – neu jetzt inhouse!

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25. Juni 2015

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Glossar

A

Account

 
 
Zugangsberechtigung, Legitimation zum Zugriff auf bestimmte Dateien, b) Konto, im erweiterten Sinne auch E-Mail-Adresse.

additive Farben

 
 
Rot, Grün, Blau > RGB

additive Farbmischung

 
 
Farbmischung, bei der sich die einzelnen spektralen Farbanteile aus den Grundfarben Rot, Grün, Blau zusammenfügen, universelles physikalisches Grundgesetz bei lichtorientierten Farbmischungen und Verfahren: vorkommend bei Video-Techniken (Fernsehen) und Reproduktionsfotografie. Bei gleichanteiliger Mischung und dem jeweiligen Maximalwert ergeben die Farben Rot, Grün, Blau (>RGB) Weiss, durch veränderte Farbanteile lassen sich nahezu alle Farben mischen. Gegensatz > subtraktive Farbmischung.

additive primaries

 
 
Grundfarben der additiven Farbmischung: Rot, Blau, Grün.

Adobe

 
 
Amerikanische Software-Firma (Sitz San Jose, USA), Hersteller und Lizenzgeber für die Seitenbeschreibungssprache > PostScript, die entsprechenden > RIPs (Raser Image Prozessoren) und das Dokumentaustauschformat > Acrobat. Weltmartkführer bei PrePress-Programmen und Bildverarbeitungssoftware für die Print- und Internet-Medien.

ADSL

 
 
Abk. für "Asymmetric Digital Subscriber Line" oder "asymmetrische digitale gemietete Telefonleitung", als Nachfolge-Technologie von ISDN angesehen. Vorteile sind die hohe Banbreite, d.h. Durchsatzrate und damit Geschwindigkeit (z.B. 6 Mbit/s), etwa hundert Mal mehr als ISDN. Nachteil: nur auf kurzen Übertragungswegen störungsfrei möglich und daher auf ein Netz von "Verstärkern" angewiesen.

Airbrush

 
 
Spezielles Gerät zum Aufsprühen von Farben für Bilder oder Zeichnungen, auch eine Funktion in Mal- und Bildprogrammen.

Akzidenz

 
 
Druck von "Gelegenheitsaufträgen", machen die grosse Menge der Drucksachen aus.

Altpapier

 
 
Bedrucktes Papier oder Karton, das/der wiederaufbereitet und als Rohstoff für neues, unbedrucktes und unbearbeitetes Papier und Karton genutzt wird (wird bei der Papierherstellung mit frischen Grundstoffen gemischt).

AMS

 
 
Enterprise Resources Planing System (ERP-System).

Andruck

 
 
Probedruck, hergestellt auf einer Andruckmaschine, mit einem digitalen Drucker oder mit einem Proof-Verfahren, heute üblicherweise als digitaler Proof.

animated GIF

 
 
Im GIF-Speicherformat kodierte Bilder, die optisch Bewegungen ausführen, Standard auf Internet-Seiten

Animation

 
 
Sammelbegriff für die Kombination von Bild, Text, Grafik und zum Teil Bewegtbild (Video) innerhalb eines Files bzw. Darstellung auf dem Computerbildschirm, allgemein "bewegte Bilder", gilt auch für Grafiken und Effekte im Internet.

Antiqua

 
 
> Schriften mit > Serifen.

Anwenderprogramm

 
 
Ein vom Computer-Nutzer für seine Zwecke verwendetes Programm mit spezifischer Funktion, Gegensatz zu Betriebsprogramm, das interne Angelegenheiten des Computers regelt.

Apache

 
 
Der im Internet am weitesten verbreitete Webserver. Der Apache-Webserver ist als Freeware im Intenet frei verfügbar und kann kostenlos genutzt werden.

Arbeitsspeicher

 
 
(englisch: > RAM) Speicher in einem Computer mit flüchtigem Inhalt, zentraler Speicher zur Aufnahme aufgerufene Programme oder Bearbeitung aktueller Daten, Inhalt ist nach Stromabschaltung verloren.

ASCII

 
 
Abk. für "American Standard Code for Information Interchange", amerikanische Standard für den Zeichenaustausch, Festlegung, welche Buchstaben zu einem Zeichensatz zusammengefasst und von der Tastatur aufgerufen werden können, 7-Bit-Codes enthalten 128 Zeichen, 8-Bit-Codes 256, da nicht alle nationalen Sonderzeichen berücksichtig werden können, gelten die ASCII-Codes immer nur für eine bestimmte Sprache.

Asset

 
 
Im E-Business steht das Wort "Asset" für Vermögensbestandteile, die durch mehrmalige Verwertung ihren Wert für das Unternehmen erhöhen. Ein Asset, z.B. ein Bild oder Textbaustein, besteht aus mehreren Komponenten: dem eigentlichen Inhalt, den dazugehörigen Metadaten und den Nutzungsrechten.

Audio

 
 
Ton, Tonspeicherung oder Übertragung bzw. -bearbeitung.

audiovisual

 
 
audiovisuell, Darstellung mit synchronisertem Ton und Bild (Film, Video, Animation).

audivisuell

 
 
Ton und Bild ("Tonfilm" oder Video bzw. Multimedia-Präsentation).

Auflage

 
 
Die Menge der gedruckten oder gefertigten Bogen/Exemplare eines Druckproduktes.

Auflösung

 
 
1) Anzahl der kleinsten, einzeln ansteuerbaren > Pixel (> Bildpunkte) bei der Digitalisierung oder der Wiedergabe von Vorlagen bzw. im Computer erzeugten > Dokumenten, Anzahl der Bildpunkte je Strecke bzw. Fläche, je höher die Auflösung (mehr Bildpunkte), desto "feiner" die Bildwiedergabe. 2) Helligkeitsaufteilung bzw. Stufen, > Graustufen. 3) gilt auch für den kleinstmöglichen Abstand zwischen einezelnen Strichen eines > Barcodes.

Aufsichtsvorlage

 
 
In der Reproduktion ein Original, das an seiner Oberfläche abgetaste wird, Reflexionsabtastung (Gegensatz: Durchsichtsvorlage, Dia).

Ausschiessen

 
 
Anordunung von Druckseiten auf einem Druckbogen, so dass sie nach dem Falzen in der richtigen Reihenfolge sind.

B

B2B

 
 
Abk. für "Business to Business" und meint "auf geschäftlicher Ebene", unter Geschäftsleuten, im Berufs- und Geschäftsleben, im übertragenen Sinne rational, sachlich, emotionsfrei.

B2C

 
 
Abk. für "Business to Consumer", Angebote bzw. Handel an, für und mit Privatleuten, sogenannten Endverbrauchern.

backbone

 
 
"Rückgrat", Verbindung zweier oder mehrerer Fileserver, Netz für Server (die ihrerseits ein Netz bedienen oder eingebunden sind), im Internet die Hauptleitungen (Glasfaser) die enorme Datenmengen bewältigen.

Bandbreite

 
 
genereller Begriff für die (parallele) Übertragungskapazität von Netzen und Kanälen, leistungsstarke Übertragungswege sind breitbandig.

Banner

 
 
Anklickbare Werbefläche auf einer Internet-Seite, elektronisches Inserat, der Hyperlink erfolgt auf die Internet-Adresse des Werbenden, im eigentlichen Sinne eine Fahne, ein Wimpel, eine Flagge mit Firma, Symbol, Wappen usw.

BDE

 
 
Betriebsdatenerfassung

Belichtung

 
 
Ausgabe von grafischen Daten (Text, Zeichnung, Bild) auf Fotopapier, Film oder Druckplatte, meist in hoher Auflösung "druckreif".

Betreibermodell

 
 
Betrieb einer Produktionsanlage im Hause und im Auftrag des Kunden.

Betriebsdatenerfassung

 
 
Eingabe von Daten zur Nachkalkulation direkt an den Arbeitsplätzen, um eine manuelle Erfassung über Tageszettel zu vermeiden. Mit Hilfe der --> MDE Maschinendatenerfassung kann die BDE zum Teil auch automatisiert erfolgen, da Daten der Produktionsmaschine (z.B. Anzahl der Drucke) direkt übernommen werden können.

Betriebsprogramm

 
 
Meist mit der Hardware (mit dem Computer) mitgelieferte Programme zur Organisation von Daten-Ein- und -Ausgabe sowie Verwaltung und Verwendung von Speichern, Grundprogramme, um > Anwenderprogramme (>Applications-Software) laufen lassen zu können.

Betriebssystem

 
 
Organisations- und Steuerungs-Programm für wichtige Funktionen des Computers, Basis für weitere Programme (>Anwenderprogramme User-Software), "Schnittstelle" zwischen Programm und Computer

Betriebswirtschaftlicher Workflow

 
 
Automatisierung der Datenübernahme in vor- oder nachgelagerte Softwaresysteme, die der kaufmännischen und organisatorischen Unterstützung der Produktion dienen. Dazu gehört insbesondere das Angebots- und Auftragswesen, die Kalkulation, das Rechnungswesen und die Materialwirtschaft. Synonym häufig verwendete Begriffe: kaufmännischer Workflow, Management-Workflow, Business-Workflow. Gegenstück: --> Technischer Workflow.

Bildbearbeitungsprogramm

 
 
Software, um digital codierte (mit Malprogramm generierte, per Digitalkamera aufgezeichnete oder per Scanner eingelesene) Bilder inhaltlich zu überabeitent, man unterscheidet zwischen äussere Bearbeitung (Format, Positionierung und so weiter) und innnerer Bearbeitung bzw. Retusche (Zeichen-/Detail-Veränderung und vor allem Farbgebung, Graustufen, Retusche und so weiter).

Bilddaten

 
 
Weitestgehend standardisierte Bildformate zum Speichern digitaler Bilder.

Bildformat

 
 
a) die Dimension des Bildes (Breite x Höhe) b) das Speicherformat eines digitalen Bildes (z.B. TIFF, JPEG, usw.).

Bildpunkte

 
 
> Pixel

Bildschirm

 
 
(englisch: VDT, Video-Display-Terminal) Ausgabegerät an einem Computer zur unmittelbaren Wiedergabe und Kontrolle von Eingaben und Befehlsergebnissen, unterschieden nach Farblichkeit, Grösse, Auflösung und Wiederholrate (Taktfrequenz).

Bildschirmauflösung

 
 
Anzahl der Bildpunkte (Zeilenzahl x Punkte je Zeile), hochauflösende Bildschirme z.Zt. 1.024 x 768 Bildpunkte und mehr.

Bit-Tiefe

 
 
Anzahl der verwendeten Bits zur Wiedergabe jedes einzelnen Pixels in einem Bild. Sie bestimmt den Farb- bzw. > Tonwertumfang, z.B. bei einem Monitor das Mass für seine Fähigkeit, verschiedene Farben gleichzeitig darzustellen. Ein schwarzweiss-Monitor hat eine Bit-Tiefe von 1, ein Monitor mit einer Bit-Tiefe von 4 Bit kann 16 verschiedene Farbstufen darstellen.

Bitmap

 
 
Eine in Bildpunkte aufgelöste darzustellende Seite gleich welchen Inhalts, Files mit Bildpunkten.

Bitmap-Grafik

 
 
Eine Grafik-Datei, die sich nur aus einzelnen Pixel zusammensetzt, keine Verlaufsraster, keine Grautöne.

Bleisatz

 
 
Satztechnik aus der Zeit des > Hochdruck, > Buchdruck, Einzellettern wurden per Hand oder zeilenweise in der Maschine gesetzt.

Blitzer

 
 
Optisch störender Streifen oder Fläche beim ungenauen Anstossen zweier Farben in einem grafischen Motiv oder Bild, entstanden aus einer Passerdifferenz der Farbauszüge oder fehlendem > Über- oder Unterfüllen (> Trapping) der anstossenden oder ineinandergreifenden farbigen grafischen Elemente.

Blocksatz

 
 
Text wird gleichzeitg rechts- und linksbündig gestellt.

BMP

 
 
Abk. für > "Bit-map-picture", ein Grafik Datenformat.

Bogen

 
 
Papier beliebiger Grösse, das im Druckprozess mehrere Seiten enthält und beschnitten, gefalzt oder anderweitig gebrauchsfertig weiterverarbeitet werden muss.

Book on Demand

 
 
Der Begriff Book on Demand als Teilgebiet des --> PoD Print on Demand wird für die Produktion von Büchern verwendet, die in kleinerer Auflage erst dann gedruckt werden, wenn sie bereits verkauft wurden. Eine Lagerhaltung entfällt also.

Bookmarks

 
 
Persönlich-individuell in einem Internet-Browser angelegte Liste von Internet-Adressen als Merker.

Branchensoftware

 
 
Erp-System ist der Sammelbegriff für Softwarelösungen, die die Angebots-, Auftrags-, Produktionsplanungs-, Materialwirtschafts-, Logistik- und Rechnungsprozesse unterstützen. Bekannte Anbieter von ERP-Systemen sind SAP und Microsoft Navision. In der Druck- und Medienindustrie gibt es eine sehr grosse Anzahl von ERP-Systemanbietern. Der Schwerpunkt dieser Software liegt bei der Angebots- und Nachkalkulation. Sie werden als "Branchensoftware", als "AMS Auftragsmanagementsystem" oder als "MIS Managementinformationssystem" bezeichnet.

Buch

 
 
1) jedes in sich thematisch abgeschlossene Druckwerk in gebundener Form und mit festem Buchdeckel (> Hardcover) oder flexiblem Umschlag (> Softcover), unabhängig von Grösse, Umfang, Inhalt 2) Teilabschnitt einer Zeitung, eine "Lage", meist thematisch geordnet (Sport, Anzeigen, Regionalteil, usw.).

Buchdruck

 
 
Eben nicht das Drucken von Büchern, sondern ein technisches Druckverfahren, der sogenannnte > Hochdruck: die druckenden Partien sind in der Druckform erhöht, werden mit Farbe versehen und drucken direkt auf das Papier. Bis in die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts das dominierende Druckverfahren, die entsprechende Satztechnik war der > Bleisatz.

Bund

 
 
Innenränder einer Seite, die Platz für das Binden lässt.

Byte

 
 
generalisiert Anzahl von > bits, meist aber als 8 bits gemeint.

C

C++

 
 
(gesprochen "C plus plus"), Programmiersprache (sog. objektorientierte Programmierung), Version der Programmiersprache C.

Capital

 
 
Grossbuchstabe.

CD-ROM

 
 
Abk. für "Compact Disc Read Only Memory", "Nur-Lese-Speicher" auf CD, eine CD-ROM wird einmal beschrieben und ist nicht veränderbar.

Chip

 
 
Allgemeine Bezeichnung für integrierte Schaltungen, deren Bauelemente (zum Beispiel Tranistoren, Dioden, Widerstände) auf Plättchen des Halbleiterelementes Silizium aufgebracht sind.

Cicero

 
 
Grundmass der > typographischen Einteilung in > Punkte im Handsatz, z.T. auch auf Fotosatzschriften übertragen, 1 Cicero ist 12 Punkt (Didot), 1 Punkt 0.376 mm.

CIM

 
 
Mit dem Begriff CIM (Computer Integrated Manufacturing) sind alle Aktivitäten gemeint, die dazu dienen, einem Prozessschritt vorgelagerte Daten für den Folgeprozess zu übernehmen und dadurch eine Automatisierung zu erreichen. Es werden also nicht - wie bei technischen Automatisierungen - Maschinen miteinander gekoppelt, sondern die Datenflüsse. Damit das herstellerübergreifend funktioniert, müssen Standarddatenformate entwickelt bzw. eingesetzt werden.

CIP4

 
 
Als die Hersteller koordinierendes Gremium fungiert das so genannte CIP4-Konsortium (International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress), in dem sich über 100 Soft- und Hardwareanbieter der Druck- und Medienindustrie unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt zusammengeschlossen haben. Kontakt: www.cip4.org

Clickstream

 
 
Begriff aus der Analyse des Nutzerverhaltens von Internetseiten. Ein Clickstream zeigt die Folge von Seitenaufrufen eines Web-Browsers über einen bestimmten Zeitraum.

CMS

 
 
Ein CMS (Content-Management-System) ist eine Software, die es mehreren Autoren ermöglicht, Inhalte zu ändern, ohne Kenntnisse über die Programmierung von Internetseiten zu haben. Dazu werden u.a.. Layoutvorlagen (auch als Templates bezeichnet) zur Verfügung gestellt, und eine Nutzerverwaltung ermöglicht den unkomplizierten Zugriff mehrerer Personen auf die gleiche Internetpräsenz.

CMY

 
 
Grundfarben der Farbauszüge ohne schwarz > CMYK

CMYK

 
 
Abk. für "Cyan, Magenta, Yellow, Key", die vier Prozessfarben beim Farbdruck (Anm.: Schwarz erhielt den Buchstaben K für Key wie Schlüssel / Tiefe, weil B für Black schon durch Blue belegt war).

Color Management

 
 
(CMS) Verfahren zum Angleichen der Farbräume veschiedener Ein- und Ausgabe-Geräte und -Systeme und zur Beseitigung von Farbfehlern im Be- und Verarbeitungsprozess von Aufnahme bzw. Repro zu Druck oder Publishing auf Bildschirmen

Color Management System

 
 
(CMS) Verfahren zum Angleichen der Farbräume veschiedener Ein- und Ausgabe-Geräte und -Systeme und zur Beseitigung von Farbfehlern im Be- und Verarbeitungsprozess von Aufnahme bzw. Repro zu Druck oder Publishing auf Bildschirmen.

Color Proof

 
 
Farbandruck, Korrekturausdruck

Composing

 
 
In der digitalen > Bildverarbeitung das Zusammenfügen von zwei oder mehreren Bildern zu einem neuen.

Content

 
 
Als Content werden alle Text-, Bild-, Audio- und Filmmaterialien bezeichnet, die auf einer Website oder einer Printveröffentlichung zum Einsatz kommen.

Content Management

 
 
Verwaltung, Speicherung, Strukturierung und Aufbereitung von Inhalten, die gedruckt oder auf Bildschirmen wiedergegeben werden sollen, die Inhalte können Text, Grafik, Video, Töne usw. sein, funktionale Basis meist Datenbanken, in diesem Zusammenhang ist oft auch > Asset Management zu hören.

Content Page

 
 
Eine Internet-Seite mit nutzbarem (im Sinne von lesbarem) Inhalt.

Content-Billing-System

 
 
Ein Content-Billing-System ermöglicht es, die Nutzung von Inhalten einfach abzurechnen. Die Systeme unterstützen meist verschiedene Abrechnungsarten, wie z.B. zeitlich begrenzte Abonnements oder die Zahlung pro abgerufener Datei, ggf. abhängig von der Datenmenge.

Corporate-Design-Portal

 
 
Internetbasierte Softwarelösungen, die den verschiedenen Abteilungen, Filialen oder Niederlassungen eines Unternehmens einen strukturierten Zugriff auf Datenbestände zum Abruf bzw. zur Generierung von Print- und Onlinemedien ermöglichen.

CRM

 
 
Abk. für "Costumer Relationship Management", umfasst alles, was die Beziehung bzw. das Verhältnis zu einem oder mehreren Kunden regelt.

Cromalin

 
 
Von DuPont entwickeltes Verfahren zur Simulierung von Drucken, Prüfdrucke, Andrucke, Contract Proofs.

Cross Media

 
 
Medienübergreifend: Wenn für die gleiche inhaltliche Aussage verschiedene Medien gewählt werden sollen, spricht man von "Crossmedia". Crossmedia ist damit zum einen ein zentrales Thema bei der Gestaltung von medienübergreifenden Werbekampagnen und seiner Wirkungsforschung, zum anderen ein technisches Thema bei der Nutzung der gleichen Datenbestände für verschiedene Ausgabemedien.

Cross-Selling

 
 
Cross-Selling ist der Versuch, zusätzlich zu dem Produkt oder der Dienstleistung, die ein Käufer gesucht hat, weitere, inhaltlich verwandte Produkte zu verkaufen. Ein Beispiel ist der zusätzliche Verkauf von Reisetaschen bei einem Reiseveranstalter.

Crossmedia-Publishing

 
 
Sammelbegriff für alle Anwendungen, in denen Teile des Produktionsprozesses von Druck- und Medienprodukten durch die Nutzung von Datenbanken automatisiert werden.

crossmedial

 
 
(deutsche Form) mehrere Medien betreffend

CtF

 
 
Abk. für "Computer to Film", direktes Belichten von Daten aus dem Computer auf Film in sogenannten > Imagesettern, Filmbelichtern.

CtP

 
 
1) Abk. für "Computer to plate", direktes Belichten oder Bebildern von Offsetdruckplatten in einem Belichter (CtP-System), erspart das Ausbelichten von Film und den Umweg über Montage und Kopie. 2) Abk. für "Computer to Paper", vom Computer direkt auf das Papier, Ausdruck für Digitaldruck.

Customer Relationship Management

 
 
Das "Management der Kundenbeziehungen" ist ein strategisches Konzept, systematisch die für das Unternehmen wichtigen Kunden herauszufinden um abgestimmt auf die verschiedenen Kundensegmente Marketing-, Vertriebs- und Serviceangebote kundengerechter zu gestalten. Eine Folge dieser Strategie für die Druck- und Medienbranche ist die verstärkte --> Personalisierung, --> Versionierung und das --> Customizing von Medienprodukten.

Customizing

 
 
Bei dieser kundengruppenspezifischen Ansprache werden die Inhalte auf bestimmte Kundengruppen, wie z.B. Branchen, angepasst.

Cyan

 
 
Ein bestimmtes Blau im Vierfarbendruck, eine der vier definierten Grundfarben, > Prozessfarben im Vierfarbendruck.

D

Database Publishing

 
 
Sammelbegriff für alle Anwendungen, in denen Teile des Produktionsprozesses von Druck- und Medienprodukten durch die Nutzung von Datenbanken automatisiert werden.

dBase

 
 
Bekanntes Datenbankprogramm, Handelsname.

Defragmentierung

 
 
Optimierung von Speichermedien (Harddisk) durch das Hintereinanderlegen aller Bytes eines Datenfiles, im übertragenen Sinne "Aufräumen" der Festplatte.

Densität

 
 
Dichte von Filmen, deren Lichtundurchlässigkeit bei Schwärzung.

Desitometer

 
 
Gerät zur Messung der Schwärzung und/oder Farbe und deren numerische Darstellung anhand von Formeln und Standards. Einsatz in Reportechnik und Druck.

Desktop Publishing

 
 
(Abk. > DTP) Erstellen von gestalteten Dokumenten- oder Druckseiten mit Hilfe "normaler" PCs und allgemeiner Workstations, im Gegensatz zu früherer deziderten Fotosatz- und Reprosystemen ist DTP Publishing mit Normalcomputern.

Dichte

 
 
auch > Densität (Schwärzung), der Grad der Lichtundurchlässigkeit (> Opazität) eines Filters oder einer Foto-Emulsion.

Digital-Asset-Management-System

 
 
--> MAM Media-Asset-Management-System

Digitale Auftragstasche

 
 
Funktionen von branchenspezifischer ERP-Software in Druck- und Medienunternehmen, bei der die auftragsbegleitenden Informationen, z.B. Angaben zum Format oder zur Druckauflage, von den Bildschirmen der verschiedenen Arbeitsplätze abgerufen werden können.

Digitale Signatur

 
 
Analog zu einer Unterschrift in der Papierwelt, soll eine digitale Signatur für elektronische Nachrichten verwendet werden, um deren Authentizität (Herkunft) und Integrität (unveränderter Zustand) zu dokumentieren.

Digitalisierung

 
 
1) das optische Zerlegen einer beliebigen Vorlage in einzelne Pixel. 2) generell die Bearbeitung von Informationen in einer elektronisch-digitaliserten Kodierungsform.

Digitalproof

 
 
Herstellung von Andrucken direkt anhand gespeicherter digitaler Daten ohne Filmauszüge. Beispiele hierfür sind Laser-, Tintenstrahl-, Thermotransfer- und Farbsublimationsdrucke. Zu unterscheiden in Proofs mit und ohne echter Rasterstruktur.

DIN

 
 
Abk. für "Deutsche Industrie-Norm", Normenausschuss für technische Produkte, eine der DIN-Normen betrifft die Grösse von Papierbogen-/Blättern.

DIN A4

 
 
Standardgrösse eines Papierblatts/-bogens, 210 x 297 mm, entspricht normaler Briefbogengrösse.

Dongle

 
 
Meist ein Stecker auf dem parallelen Druckerausgang eines PC oder der Tastatur (auch beim Mac), mit dem sichergestellt wird, dass eine bestimmte Software nur rechtmässig verwendet werden kann, manche Software ist "gedongelt", um unerlaubtes Kopieren zu vermeiden.

Dreiviertel-Ton

 
 
> Tonwert, der zwischen > Mittelton und > Schatten liegt, z.B.: 75% Raster.

Druckkennlinie

 
 
Für eine bestimmte Druckmaschine oder ein Druckverfahren typisches Übertragungsverhalten von Tonwerten der Grauskala.

Druckvorstufe

 
 
Alle Arbeiten und Abteilungen vor dem Druck, namentlich Satz, Reprofotografie, Seiten- und Bogenmontage, Plattenkopie, offizielle Bezeichnung in Tarifverträgen und Ausbildungsverordnungen und so weiter, wird auch als Prepress bezeichnet.

Drupa

 
 
Alle vier Jahre in Düsseldorf stattfindende internationale Messe für Druck und Papier, grösste Messe ihrer Art weltweit.

DTP

 
 
Abk. für > Desktop Publishing, das Erstellen, Bearbeiten und Drucken (publizieren) von > Druckvorlagen oder Dokumenten mit Desktop-Computer. 1984 von > Apple (Macintosh), > Aldus (Software Page Marker) und Adobe (Post Script) eingeführter Begriff zur Kennzeichnung von Satz- und Umbrucharbeiten auf > Desktop Computern, hat die gesamte Druckvorstufe verändert.

Duplex

 
 
Doppelbetrieb, zweifache Ausführung, doppelte Absicherung, Zweigleisigkeit (hin und her, in beide Richtungen zugleich, z.B. bei der Datenfernübertragung Duplex-Betrieb), 2) zweiseitig bedruckt (amerikanischer Sprachgebrauch), 3) zweifarbiger Druck, wobei die zweite Farbe zur optischen Unterstützung und Erzielung von Eeffekten verwendet wird (keine Real-Farb-Abbildung).

Durchsichtsvorlage

 
 
Optischer Informationsträger mit transparentem Bildinhalt, typisch: Diapositiv, aber im weiteren Sinne auch jeder Fotosatz- und Repro-Film.

E

E-Bidding

 
 
Elektronische Abgabe von Angeboten mit Hilfe von speziell dafür konzipierter Angebots- und Auftragsverwaltungssoftware.

E-Commerce-System

 
 
Software, die den Anbieter- und Kaufprozess unterstützt. Dazu gehört insbesondere die Einbindung eines Kataloges, die Generierung eines Warenkorbes (elektronischer Einkaufswagen) und die Unterstützung der Abrechnung z.B. über Kreditkarten.

E-Marketing

 
 
Unter dem Begriff E-Marketing werden alle Aktivitäten zusammengefasst, in denen das Internet oder E-Mails für Werbemassnahmen genutzt werden.

EAN

 
 
Abk. für "European Article Numbering System" (Europäische Artikel-Norm), System der Nummerierung von Waren in Europa, beschreibt jeweils Herkunftsland, Herstellerfirma und deren selbstgewählte Artikelnummer, im allgemeinen nicht als Binär-(Zahlen-) Darstellung, sondern als Strichcode oder > Barcode dargestellt.

eBook

 
 
Der Begriff eBook (elektronisches Buch) wird sowohl als Bezeichnung für Hardware, mit der das Lesen elektronischer Bücher erleichtert werden soll (z.B. das Rocket eBook), als auch zur Bezeichnung der Software verwendet.

Einschiessen

 
 
Automatisiertes Einlegen von bedruckten oder unbedruckten, gleich- oder andersfarbigen Blättern oder Seiten gleichen oder anderen Papiergewichts zum Komplettieren und/oder optischen Separieren eines Dokumentensatzes während des Auflagendrucks, Einbringen von Papierstreifen zum Kennzeichnen von Teilauflagenmengen.

Entrastern

 
 
Das Beseitigen von Rasterpunktstrukturen gedruckter Vorlagen während des Scan-Vorgangs, > Moiré-Muster (sie entstehen bei der Druckwiedergabe bereits gedruckter/gerasterter Vorlagen) und Farbverschiebungen bei der anschliessenden Rasterreproduktion werden verhindert.

EPS

 
 
Abk. für > "Encapsulated PostScript", besondere From der Speicherung von Bildern zur Verwendung in PostScript-Dateien, speicherbar als EPS-ASCII und EPS-Binary.

ERP

 
 
ERP-System (System Enterprise-Resources-Planning-System) ist der Sammelbegriff für Softwarelösungen, die die Angebots-, Auftrags-, Produktionsplanungs-, Materialwirtschafts-, Logistik- und Rechnungsprozesse unterstützen. Bekannte Anbieter von ERP-Systemen sind SAP und Microsoft Navision. In der Druck- und Medienindustrie gibt es eine sehr grosse Anzahl von ERP-Systemanbietern. Der Schwerpunkt dieser Software liegt bei der Angebots- und Nachkalkulation. Sie werden als "Branchensoftware", als "AMS Auftragsmanagementsystem" oder als "MIS Managementinformationssystem" bezeichnet.

Ethernet

 
 
Eine bestimmte Netzwerk-Technologie bzw. Netzwerk-Architektur, die auf diesem Prinzip beruht.

EtherShare

 
 
Netzwerkintegration UNIX-Macintosh

EUPRIMA

 
 
European Print Managementsystem Associatio ist ein im Jahre 2000 gegründeter Verband, der das Ziel verfolgt, das druckspezifische betriebswirtschaftliche Expertenwissens zu bündeln. Wesentliche Arbeiten sind zur Zeit die Integration des --> betriebswirtschaftlichen Workflows mit Hilfe von --> JDF. Kontakt: http://www.euprima.org

Euroskala

 
 
In Europa gebräuchliches, nicht genormtes aber standardisiertes Farbsystem der Grundfarben > Cyan, > Magenta, > Yellow und Schwarz für den Vierfarbdruck, in den USA Vierfarbdruck nach Kodakskala, in Japan nach Toyo Standard.

Extensible Markup Language

 
 
Extensible Markup Language (XML) ist eine Teilmenge von SGML mit dem Ziel, einfach zu programmierende Standardschnittstellen verschiedener technischer und betriebswirtschaftlicher Softwaresysteme möglich zu machen. JDF baut auf XML auf.

F

Farbannahme

 
 
Die relative Menge Druckfarbe, die während des Drucks vom Papier aufgenommen wird, kann sich auf die Druckqualität auswirken (Punktzuwachs) und muss in der Druckvorstufe über bspw. Gradationskurven kompensiert werden.

Farbauszug

 
 
Separation einer farbigen Vorlage meist in die vier Druckprozessfarben > CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Schwarz).

Farbkanal

 
 
In der digitalen > Bildbearbeitung separate Bearbeitungsebene für eine einzelne Farbe in einem Farbmodell (CMYK oder RBG).

Farbkeil

 
 
Messstreifen als Kontrollinstrument für den Vierfarbdruck.

Farbmanagement

 
 
> Color Management

Farbseparation

 
 
Zerlegung eines Farbbildes in die Grundfarben > CMYK, um > Farbauszüge für ein Druckverfahren zu erhalten.

FDF

 
 
Form Data Format: Beim E-Mail-Versand eines PDF zur Überprüfung eines GzDr. wird mit Acrobat 6 ein FDF-Dokument generiert und verschickt, das das PDF-Dokument samt Informationen über den Verfasser (Adresse, Kommentare ...) enthält. Der Kunde kann nun statt der ganzen Datei nur die Kommentare mittels Schaltfläche "Kommentar an Überprüfungsinitiator" an die Druckerei zurücksenden. Bei der Druckerei wird automatisch das Originaldokument geöffnet und die zusätzlich im FDF-Dokument enthaltenen Informationen dazugefügt.

Feindaten

 
 
Scans, digitalisierte Zeichnungen, Grafiken und Bilder hoher Auflösung (ab ca. 300 dpi) für Druckzwecke.

Firewall

 
 
Programme und Hardware, die ein Netzwerk oder einen Rechner gegen andere Netze und Verbindungen so abschirmt, dass gewollter Inhalt transferiert, von aussen aber nicht auf andere Dateien (schon gar nicht des Betreibssystems) zugegriffen werden dann, Schutz gegen Viren oder Zerstörungen von aussen.

Flachbett-Belichter

 
 
> Capstan, der zu belichtende Film wird über Rollen oder Walzen transportiert, die Lichtquelle belichtet den Film von links nach rechts (oder umgekehrt). Andere Bauweisen: > Innen- oder >Aussentrommel-Belichter.

Flachbett-Scanner

 
 
Scanner mit einem flachen, transparenten Vorlagenglas, andere Bauweise, > Trommelscanner.

Flachdruck

 
 
Druckverfahren, das am meisten verbreitete Falchdruckverfahren ist der > Offsetdruck.

FM-Raster

 
 
Der frequenzmodulierte Raster – welcher übrigens unter vielen Namen auftritt – erscheint unter der Lupe als ein zufällig entstandenes Würmchen-Muster, dem anscheinend keine geometrische Logik zugrunde liegt.

Font

 
 
Zeichensatz einer bestimmetn Schrift, auch Speicher-file der jeweiligen Schrift, ebenso Speicherformt einer Schriftart.

G

Gautschen

 
 
Die traditionelle "Wassertaufe" von Menschen, die eine Lehre in der grafischen Industrie erfolgreich mit Abschluss beendet haben, Gautschen verleiht einzig den so legitimierten das Privileg, sich "Jünger Gutenbergs" nennen zu dürfen und damit alle anderen Menschen als nicht des Druckens würdig ansehen zu dürfen. Eine Auszeichnung, die höherwertiger ist als alles, was es sonst noch auf der Welt gibt!?

Gestrichene Papiere

 
 
Papiere mit einem gleichmässigen Auftrag von Streichmasse, erzielt bei Druckpapieren eine geschlossene Oberfläche.

GIF

 
 
Abk. für > "Graphic Interchange Format", komprimiertes Datenformat für Bilder, Standard im Internet.

Glasfaser-Kabel

 
 
Übertragungs-, Netzwerk- und -Leitungsmedium, flexibles Kunststoffkabel, bei dem Informationen in Form modulierter Lichtimpulse übertragen werden, gilt als zukunftsträchtig wegen seiner Schnelligkeit, Einsatzflexibilität und Leitstungsstabilität, verwendet sowohl für Transkontinental- wie auch lokale und Inhouse-Netze.

Gradationskurve

 
 
Eine Linie (Kurve) in einem x-y-Diagramm, das die Umsetzung der Licht- und Helligkeitswerte von Bildern charakterisiert, findet auch Verwendung bei der Negativ-Positiv-Kopie, bei Film- und Plattenbelichtungen.

Gramm pro Quadratmeter

 
 
(g/m2), handelsübliche Papiergewichtsbezeichnung.

Grobdaten

 
 
Wenig gebräuchlich, im Gegensatz zu Feindaten niedrig aufgelöste Bild- und Grafikdaten für die Bilschirmdarstellung, für Layout oder Ausdruck auf einfachen Drucker ohne hohen Qualitätsanspruch.

Grotesk

 
 
> Schriften ohne > Serifen, bspw. Helvetica, Arial etc., Gegensatz dazu > Antiqua-Schriften mit Serifen.

GTO-DI

 
 
Abk. für "GTO Direct Imaging", Spezialmaschinen der Heidelberger GTO-Reihe (ab 1991) mit direkter Belichtung aus dem Computer auf die in der Maschine eingebaute Platte (über ein normales RIP), > Direct to Press oder > Digital Imaging.

Gummituch

 
 
Auf einen Zylinder im Offsetdruck aufgespannt: das Druckbild der Druckplatte wird auf das Gummituch (Gummizylinder) übertragen, von dort erfolgt die Übertragung auf Papier, also in zwei Schritten, daher > offset (eigentlich Abstand).

H

Halbton

 
 
Ein Farb- oder Graustufenbild, das im Gegensatz zu Strichbildern kontinuierlich variierende Tonwerte besitzt.

Hardproof

 
 
Korrekturabzug auf Spezialmaterial oder Papier. Der Begriff wurde eingeführt um eine Abgrenzung vom Softproof der Bildschirmausgabe eines freizugebenden Druckauftrages sicherzustellen.

Hardware-RIP

 
 
> Raster Image Prozessor, der auf einer Hardware basiert, die fester Bestandteil eines Druckers oder Belichters ist, Gegensatz: > Software-RIP.

HD

 
 
Abk. für High Density, Speichermedien (Disketten) hoher Aufzeichnungsdichte, Standard 1.44 MB bei 3.5-Zoll-Disketten.

Headline

 
 
Überschrift, Titel.

Heidelberg

 
 
Grösster Druckmaschinenhersteller der Welt, unter anderem Produkte aus der Vorstufe (ehemals > Linotype-Hell), > Digitaldruck und Verarbeitung.

Hell

 
 
Pionier bei der Scannerherstellung (Trommelscanner) und bei > EBV Anlagen, wurde zunächst von > Linotype, später von > Heidelberg übernommen.

Hochauflösung

 
 
Hohe Anzahl von Pixeln (Bildpunkten) je Masseinheit an Bildschirmen, Scannern, Druckern, Abk. > HiRes, > hires.

Hochdruck

 
 
1) im allgemeinen jeder Druck von Gasen oder Flüssigkeiten, der über dem natürlichen Atmosphärendruck liegt. 2) technisch eigenständiges Druckverfahren ("Buchdruck"), bei dem die druckenden Teile einer Druckform erhöht sind und direkt auf Papier drucken, Bis Mitte der 70er Jahre dominierendes Druckverfahren, wurde vom > Offsetdruck weitestgehend abgelöst.

Holzfreie Papiere

 
 
Papier aus Zellstofffasern, Anteil verholzter Fasern höchsten 5%.

Homepage

 
 
Die erste Seite (Eingangsseite) einer beliebigen Firma- oder Themenpräsentation, die im Internet (www) bereitgehalten und zur Einsicht angeboten wird.

Hosting

 
 
Bereitstellung von Leistungen durch einen Internet-Server, z.B. Speicherkapazität für >www-Seiten oder > e-Mail-Accounts, der Vermieter der Kapazität stellt Hard- und Software im Sinne von Betriebssystemen, Administration usw. zur Verfügung, der Mieter publiziert Inhalte.

Hotmelt

 
 
Schmelzklebstoff.

HTML

 
 
Abk. für "Hyper Text Markup Language", umfassende Textauszeichnungssprache, HTML ist eine Variante von > SGML, einer von der Informatik entwickelten "generellen > Seitenbeschreibungssprachen", Vorteil: programm- und palttformunabhängig, nicht an bestimmte Schriften oder Ausgabegeräte gebunden, HTML ist die Standardsprache für die Programmierung von > Internetseiten.

http

 
 
Abk. für "HyperText Transfer Protocoll", Datenübertragungsprotokoll (Sammlung von Regeln und Befehlen), auf der das WWW als Bestandteil des Internets beruht, mit der Einleitung "http://" werden Programme (> Browser) angewiesen, eine Verbindung zu der dann nachfolgenden Adresse aufzunehmen.

Hyperlink

 
 
Programmbefehle in einer > HTML- der anderskodierten Seite, um bei Mausklick auf diese > Links andere Adressen (Dateien, Seiten, Positionen in Seiten, Programme) aufzurufen (zu starten), im > Internet können diese verlinkten Seiten auf unterschiedlichen Rechnern weltweit gespeichert sein, durch diese Hyperlinks ergibt sich die Globalität des Internets.

I

ICC

 
 
1) Abk. für "International Color Consoritum", eine freiwillige Arbeitsgruppe von Softwarefirmen zur Vereinheitlichung der Grundlagen und des Zusammenspiels bei Color Management Programmen. 2) Abk. für "input color calibration", Software zur Kalibrierung von Farbscannern etc.

ICC-Farbprofil

 
 
Ein nach den Empfehlungen des > ICC durchgeführtes und festgeletes Farbprofil, gilt als Standard.

ICC-Profil

 
 
Ein nach den Empfehlungen des > ICC durchgeführtes und festgeletes Farbprofil, gilt als Standard.

IFRA

 
 
Die IFRA mit Sitz in Darmstadt ist eine führende internationale Dachorganisation von Zeitungsdruckunternehmen. Kontakt: http://www.ifra.com

Imaging

 
 
Im engeren Sinne Bildaufzeichnung oder -belichtung, im weiteren Sinne generell Belichtung.

In-RIP-Trapping

 
 
Begriff aus dem Workflow, meint Unter- und Überfüllen, das im RIP, nicht an einer separaten Workstation geschieht.

Indigo

 
 
Zu den Pionieren des Digitaldrucks zählendes israelisches Unternehmen, stellt im Herbst 1993 eine Digitaldruckmaschine vor, bietet Modelle für den dynamischen Druck, gehört seit 2001 zu Hewlett Packard.

Individualisiertes Drucken

 
 
Im Digitaldruck das Herstellen von Seiten oder Exemplaren, die spezifische Inhalte für einen explitziten Leser/Nutzer haben, im einfachsten Fall sind das Name oder Adresse, es kann aber auch bis zu einem völlig individualiserten Inhalt gehen (fiktives Beispiel: Reisekatalog für jeamnd, der sich nur für Strandhotels bis 100 Zimmer und nicht weiter als 2 Flugstunden entfernt interessiert).

Innovation

 
 
Innovationen sind alle von einem Unternehmen neu eingeführten Produkte und Prozesse, die zu erheblichen Veränderungen der bisherigen Arbeitsweise führen. Das Gegenstück sind kleinere Verbesserungsmassnahmen und Anpassungen. Man unterscheidet --> Produktinnovationen und --> Prozessinnovationen.

Interface

 
 
Verbindung, Stecker, Anschluss, Kupplung, Schnittstelle.

Internet

 
 
Eine Reihe von Datenaustausch- und Dateiformat-Protokollen und -Formaten, deren Einhaltung es ermöglicht, auf der Basis geregelter Datenferübertragungsverbindungen (basierend auf TCP/IP-Netzen) Rechner und deren Inhalte in geordnerter Art und Weise zu verbinden. Die epochale Neuerung ist, dass von einem lokalen Rechner auf unbegrenzt viele andere Internet-Rechner der Welt zugegriffen werden kann und damit praktisch alle innerhalb der Internet-Konvention gespeicherten und zugänglichen Seiten eine einzige Bibliothek bilden. Bekanntester Teil des Internet ist das www, World Wide Web, weltweites Netz, das offen für jeden ist, der daran teilnehmen will, notwendig dazu, Rechner, Programme und Verfahren, deren Beschaffung und Betrieb mit nur geringem Aufwand und Kosten verbunden ist, daher die sprunghafte Popularität.

Internet-Explorer

 
 
Kostenlos erhältlicher Webbrowser von Microsoft.

IP

 
 
> Internet Protocoll, regelt unter anderem die Funktion der > Internet-Adressen (IP-Adressen), zusammen mit dem > TCP (Transmission cotroll Protocoll) > TCP/IP vollständige Beschreibung der korrekten Datenübertragung im Internet.

ISBN

 
 
Abk. für "International Standard Book Number", eine zehnstellige Nummer, mit der jedes publizierte Buch eindeutig gekennzeichnet wird.

ISDN

 
 
Abk. für > "Integrated Service Digital Network", Datenübertragungs- und Technik-Standard für "schnelle Telefonleitungen".

J

Java

 
 
Programmiersprache speziell für Funktionen der > Internet-Browser, plattformunabhängig, > C++ ähnlich.

JavaScript

 
 
Programmiersprache speziell für Funktionen der > Internet-Browser, entwickeln von NetScape, die Befehle lassen isch im Gegensatz zu Java direkt in > HTML-Seiten einbetten und müssen nicht, wie sonst bei Programmen üblich, compiliert werden.

JDF

 
 
JDF (Job Definition Format) ist ein Gremienstandart des --> CIP4-Konsortiums zur Erleichterung des Informationsaustauschs zwischen Anwendungsprogrammen uns Systemen in der Druckindustrie. JDF stützt sich auf und erweitert existierende Lösungen wie z.B. das Print Production Format (PPF) von CIP3, das Portable Job Ticket Format (PJTF) von Adobe Systems und (Keine Vorschläge). JDF ermöglicht die Integration von betriebswirtschaftlichen Anwendungen und technischen Workflow.

JPEG

 
 
Joint Photographers Expert Group - ein Speicherformat für Fotografien mit integrierter Datenkompression, die zu gewissen Qualitätsverlusten führt.

K

Kalibrierung

 
 
1) anpassung bzw. Abgleich von verschiedenen Ein- und ausgabegeräten, Zweck, Standardisierung oder Steuerbarkeit vor allem der Farbgenauigkeit, 2) Abstimmung, Abgleich, Anpassung.

Karton

 
 
Sogenannte einlagige Kartons sind "dickes Papier", als sog. Halbkarton gelten Papiere ab ca. 130 g/m2, Postkartenstärke ist 170 g/m2, Verpackungskartons gehen bis ca. 600 oder 700 g/m2, darüberhinaus werden Kartons zu mehreren Schichten verleimt und können dann druchaus holzbrettähnliche Stabilität erreichen.

Kaschieren

 
 
1) etwas verdecken wollen 2) überziehen von Kartons und Pappen mit Papieren, Geweben und Folien.

Key Account

 
 
Schlüsselkunde, wichtiger Kunde.

Klebebindung

 
 
Aus einzelnen Blättern bestehender Buchblock, der mit Klebstoff (ohne Faden) gebunden wird.

Knowledge Management

 
 
Wissensmanagement

Kompatiblität

 
 
Zueinanderpassen, verträglichkeit, technisch-funktionelle Harmonie, Datenformat-Gleichheit.

Komplementärfarbe

 
 
Eine im Farbkreis (Farbphysik) genau gegnüberstehende Farbe, Gegenfarbe.

Konvergenz

 
 
Massstab für die Bewertung der Farbwiedergabe von Projektoren, die Farben Rot, blau und Grün sind konvergent, wenn sie genau übereinander liegen, daraus ergibt sich dann ein weisser Punkt.

Kryptografie

 
 
Verschlüsselung oder Unkenntlichmachung von Daten oder Inhalten, für Dritte/Fremde unleserlich machen, geheimhalten.

Kunde

 
 
Als Kunde werden alle Auftraggeber eines Druck- und Mediendienstleisters bezeichnet. Kunden sind häufig auch --> Produktionspartner.

Kunstdruckpapiere

 
 
Papiere mit einer besonder ebenen und geschlossenen Oberfläche, auf denen sich feinste Raster drucktechnisch wiedergeben lassen.

L

Laufrichtung

 
 
Vorherrschende Faserrrichtung im Papier, bedingt durch Fertigungsprozess in der Papiermaschine.

Linotype

 
 
Markenname, ursprünglich Erfinder des Maschinensatzes, lange Jahre dominierender Satzgerätehersteller, fusionierte mit > Hell zur Linotype-Hell und wurde von Heidelberg übernommen.

Lithografie

 
 
> Steindruck, Vorläufer des > Offsetdrucks.

Logfile

 
 
Datei auf einem Webserver, in der alle Zugriffe auf das Webangebot protokolliert und gespeichert werden.

Luminanz

 
 
Leuchtfähigkeit einer Farbe, Teil von > Farbmodellen.

M

Magenta

 
 
Ein bestimmtes Rot (auch Pink) beim Vierfarbendruck, Grundfarbe, > Prozessfarbe im Vierfarbendruck.

MAM

 
 
MAM (Media-Asset-Mangement-System) ist eine Datenbank zur Verwaltung von grossen Mediendatenbeständen, wie Bilder, Grafiken, Video, Audio und Text in verschiedenen Datenformaten und mit ihren --> Metadaten.

MAN Roland

 
 
Zeitgrösster Druckmaschinenhersteller mit breitem Programm von Bogen- und Rollenoffsetmaschinen (Coldset, Heatset) mit Standorten in Augsburg und Offenbach.

Manuskript

 
 
Vorlage, Entwurf, Informationssammlung.

Mattgestrichene Papiere

 
 
> gestrichene Papiere ohne oder mit nur geringer > Satinierung.

MDE

 
 
MDE, auch Maschinendatenerfassung = Erfassung von Produktionsdaten direkt aus dem Steuerungssysteme der Maschine, z.B. eine Druckmaschine. Die Daten, z.B. die aktuelle Maschinengeschwindigkeit oder die gerade erreichte Druckauflage, werden z.B. für die Produktionssteuerung und für die Nachkalkulation genutzt.

Metadaten

 
 
Metadaten sind alle Informationen zu einem Inhalt, die diesen vertieft beschreiben und leichter auffindbar machen.

MIS

 
 
MIS = Managementinformationssystem --> Enterprise-Resources-Planning-System (ERP-System).

Mittelton

 
 
> midtone, > Tonwerte, die zwischen Licht und Schatten liegen, etwa im Bereich des 50% Rasterpunktes.

Moiré

 
 
Anordnungen, die sich im Rhythmus wiederholen, Rasterpunkte, die einen unerwünschten optischen "Gitter- oder Rosetteneffekt" ergeben, Interferenz-Erscheinung, optisch störendes Muster in der Reprotechnik.

MPEG

 
 
Abk. für "Motion Picture Expert Group", Expertengruppe, die einen Komprimierstandard für Bewegtbilder (Video) entwickelt hat, Analogie zu > JPEG: bei diesem Format geht es um die Komprimierung von stehenden Abbildungen (nicht bewegte Bilder).

N

Nanometer

 
 
Abk. > nm, ein milliardstel Meter (10), die Wellenlänge des Lichtes ist in mm definiert, hat Einfluss auf die > Sensibilität von belichtbarem Material wie Filmen oder Druckplatten.

O

Offsetdruck

 
 
Druckverfahren des > Flachdrucks, bei dem das Druckbild von einer > Druckplatte auf ein > Gummituch und von dort auf den Bedruckstoff (Papier oder Karton) übertragen wird, Weiterentwicklung von > Lithografie bzw. > Steindruck.

Offsetdruckplatte

 
 
Druckende und nicht druckende Teile liegen praktisch auf einer Ebene, meist Aluminiumplatten mit entsprechender Beschichtung.

Opak

 
 
Nicht lichtdurchlässig, verdeckend.

Opazität

 
 
Lichtundurchlässigkeit.

Open-Source-Software

 
 
Bei Open-Source-Software (freie Quelle) ist der Quellcode der Programme im Internet für alle frei verfügbar. So können sie von jedem, der programmieren kann, verbessert, nach eigenen Bedürfnissen um geschrieben, benutzt, kopiert, weiter gereicht und wieder im Internet veröffentlicht werden. Zu den bei Anwendern bekanntesten Open-Source-Softwareprodukten gehören der Browser "Mozilla", das Betriebssystem "Linux" und der Webserver "Apache". Open-Source-Software sollte nicht mit Freeware (freie Software) verwechselt werden. Freeware ist kostenlose Software. Ob sie verändert, kopiert oder weitergegeben werden darf hängt von den jeweiligen Lizenzbedinungen ab.

OS X

 
 
Aktuelles, modernes Betriebssystem von Apple, ausgesprochen: "OS Zehn".

P

Page Marker

 
 
Desktop-Publishing-Programm von Adobe, Pionierprogramm des DTP von Aldus.

Pantone

 
 
Definierte Farbskala, Referenz-Nummern für festliegende Farbtöne, Farbmisch-Skala, anwendungs- und technikunabhängig.

Partielle Lackierung

 
 
Eine Lackierung, die nur auf Teile eines Druckbogens aufgebracht wird, um ein Bild oder eine Farbe hervorzuheben.

Passkreuze

 
 
Markierungen ausserhalb des eigentlichen Druckbereichs einer Seite, ermöglichen, die Farbauszüge richtig übereinander zu montieren und beim Druck den > Passer zu überprüfen.

PDA

 
 
Ein PDA (Personal Digital Assistent) ist ein tragbarer Rechner in Notizbuchformat. PDAs bestehen meist aus einer Anzeige, die den Grossteil der Oberfläche des Geräts einnimmt. Die Dateneingaben, insbesondere Adressen, Kalendereinträge und Notizen, werden mit einem stiftähnlichen Stab und Software zur Handschriftenerkennung direkt auf der druckempfindlichen Anzeige gemacht.

PDF

 
 
Abk. für > "Portable Document Format", übertragbares Dateiformat, ein von > Adobe entwickelte, mit dem Programmpaket > Acrobat herstellbares Dateispeicherformat, da unter anderem die Originalschriften (in gewandelter Form) einschliesst, Farben, Bilder, Grafiken, Texte, Tabellen, Seitenumbrüche, Blattformate usw. im Original belässt, PDF-Dateien sind auf moderner Laser- und Tintenstrahldruckern "im Original" ausdruckbar, das heisst so, wie sie von der > Applikation erzeugt wurden. Vorteil ist, dass man nicht, wie sonst üblich, die Schriften oder Originalprogramme auf dem Rechner zur Verfügung haben muss, der eine wo anders erzeugte Seite im Original be- und verarbeiten soll, PDF ist inzwischen Weltstandard in der Dokumentenverarbeitung und beim professionellen Drucken. PDF ist ein Seitenbeschreibungs- und Dokumentenformat.

Personalisierung

 
 
Bei der Personalisierung werden adressatenbezogen Teile des Inhalts innerhalb einer Gesamtauflage verändert zur "Auflage 1".

Pixel

 
 
Abk. für picture element, kleinste Bildeinheit, gemessen in Pixel pro Strecke, meist Inch (> dpi, dots per Inch). Inhaltswert eines Dots, ausgedrückt in einfacher oder multipler digitaler Form: 0/1 für an/aus (schwarz-weiss) oder mit einer sogenannten Datentiefe.

PJTF

 
 
PJTF (Portable Job Ticket Format) ist ein Dateiformat von Adobe Systems, das im Gegensatz zum --> PDF keine Inhalte enthält, sondern - im Sinne eines den Daten angehängten "Job Ticket" - Metadaten über die Inhalte. Das PJTF ist im --> JDF integriert.

Plotter

 
 
Drucker, zum Herstellen technischer Zeichnungen oder grossflächiger Drucke, verschiedene Verfahren, Technologien, Leistungsklassen und Ausgabeformen.

Portables Dokument Format

 
 
Dateiformat, das von Adobe Systems entwickelt wurde und in dem Text-, Grafik- und Bildinformationen in einem einheitlichen Dokument applikationsneutral zusammengefasst werden können. PDF-Dokumente lassen sich problemlos zwischen verschiedenen Software Plattformen austauschen.

Portal

 
 
Sammelbegriff für alle Internetseiten, die mehrere Anbieter bündeln und/oder mehrer Anwendungen miteinander kombinieren.

Post-press

 
 
Nach dem Drucken (in etwa gleichbedeutend mit Druckweiterverarbeitung).

PostScript

 
 
> Seitenbeschreibungssprache von > Adobe, gilt weltweit als Standard für system-/ hardware-unabhängige Ausgabe von in Umbruch- und > DTP-Systemen aufbereiteten, gestalteten Seiten inklusive Texte, Grafiken und Bilder.

PPT

 
 
PPT (Portable Job Ticket Format) ist ein Dateiformat der Vorläuferorganisation des --> CIP4-Konsortiums. Das PPF geht tendenziell in das --> JDF über, das PPF also ein Vorläuferdatenformat des JDF ist.

Prepress

 
 
"vor dem Druck", die klassischen Bereiche der > Druckvorstufe wie Layout, Database, Satz, Repro, Montage.

Primärfarben

 
 
Grundfarben, die die Basis für alle anderen Farbkombinationen sind. Primär- oder Grundfarben des Lichtes und der > additiven Farbmischung sind Rot, Grün und Blau (RGB), die Grundfarben bei der subraktiven Farbmischung wie im Druck sind (CMY) Cyan, Magenta und Yellow.

Produktinnovation

 
 
Alle Innovationen, bei denen das einführende Unternehmen neue umsatzgenerierende Produkte oder Dienstleistungen am Markt anbietet. Beispiel: Der Kauf einer Digitaldruckmaschine mit personalisierten Druckmöglichkeiten ist eine Produktinnovation. Gegenstück: Prozessinnovation.

Produktionspartner

 
 
Alle an einem Produktionsprozess beteiligte Partner. In Abgrenzung zum Lieferanten geht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Produktionspartnern weit über einen definierten Bestellvorgang hinaus.

Proof

 
 
Prüfmuster, Andruck, Korrekturabzug.

Proxy-Server

 
 
Server, auf dem Internet-Seiten zwischengelagert werden, dient dem schnellen Aufruf von häufg benutzten Seiten, der Proxy-Server ("proxy" von approximate, wahrscheinlich) kann beim Benutzer, in einem firmeneigenen Netz oder bei einem Service Provider stehen.

Prozessfarben

 
 
Standardfarben im Vierfarbendruck: CMYK für Cyan, Magenta, Yellow, black (Schwarz oder Key).

Prozessinnovation

 
 
Alle Innovationen, bei denen das einführende Unternehmen die Art der internen und/oder unternehmensübergreifenden Produktions- oder Organisationsprozesse erheblich verändert. Beispiel: Die Einführung von Computer-to-Plate in einer Druckerei ist eine Prozessinnovation. Gegenstück: Produktinnovation

Punktzuwachs

 
 
Ein in der Verarbeitungskette zwischen Belichtung, Plattenkopie und Offsetdruck unvermeidlicher Zuwachs der Rasterpunkte, Farbtöne werden dann kräftiger, dunkler wiedergegeben, tritt üblicherweise im Offsetprozess, nicht beim Digitaldruck auf.

Q

Quark

 
 
Hersteller des Layoutprogramms > Xpress

R

RAM

 
 
Oft als "Arbeitsspeicher" übersetzt und bezeichnet, Abk. für "random access memory", wörtlich übersetzt Zufalls-Zugriffsspeicher, diejenigen Speicherbauteile eines Computers, die während der Laufzeit (unter Stromspannung) aktivert sind und bei Ausschalten des Stromes den Inhalt verlieren.

Raster

 
 
1) Zerlegung eines Bildes in Punkte, dem Auge wird der Eindruck von Grauwerten vorgetäuscht, Rasterbild. 2) fotomechanisch hergestelltes Gitterraster (Glasraster oder Filmraster), das Halbtöne in Rasterpunkte zerlegt.

Rastern

 
 
Prozess der Umwandlung von analogen Vorlagen bzw. digitalen Daten in eine Folge von Punkten, Rasterung.

Rasterpunkt

 
 
Als Fläche definierte maximale Ausdehnung (gemessen in Linien pro Zentimeter oder adäquate Masse), innerhalb dieser Fläche ergibt die jeweilige Füllung/Schwärzung einen Grauwert, je differenzierter (kleine Spotgrösse) die Schwärzung erzeugt wird, desto feinabgestufter sind die Grauwerte (die im Falle der Verwendung von Druckfarben, Farbtonern oder sonstigen Farbchemikalien zu einem Farbwert werden), der Algorithmus der stufenweisen Füllung wird durch die entweder in einem Treiber/Programm festgelegte oder anwählbare Rasterpunktform bestimmt, je feiner die Spotgrösse, je differenzierte die Pixwlinformation und je grösser der Rasterpunkt, desto mehr Graustufennuancierungen können erzeugt werden. Die nominale Grösse des Rasterpunktes wird durch den menschlichen Seheindruck begrenzt, weil der Rasterpunkt in einem vorgesehenene Betrachtungsabstand nicht mehr als einzelner Punkt erkannt werden soll.

Relative Luftfeuchtigkeit

 
 
Das Verhältnis des tatsächlich vorhandenen Wasserdampfes zu der in der Luft bei der herrschenden Temperatur maximal möglichen Wassermenge in Prozent, wichtig für die Lagerung von Papieren und anderen Bedruckstoffen.

Reprofotografie

 
 
Das Wiedergeben von Bildern, Aufnehmen, Bearbeiten und Druckfertigmachen von Bildern, Zeichnungen, Grafiken.

Reserve Auction

 
 
Internetbasierte Live-Auktion, die mit spezieller Software vom Kunden gestartet wird und bei der die Preisangebote der beteiligten Lieferanten für die anderen Anbieter sichtbar sind.

RGB

 
 
Abk. für "Red, Green, Blue", die drei Grundfarben Rot, Grün, Blau der additiven Farbmischung, wie sie z. B. beim Bildschrim, bei der Digitalfotografie und beim Scannen verwendet werden.

S

Scanner

 
 
Lesegerät, Digitalisierer optischer Vorlagen. Eingabegerät zur Digitalisierung von Bildvorlagen, damit diese auf einem Computer bearbeitet, ausgegeben oder gespeichert werden können. Eine Vorlage wird mit einem Licht- oder Elektronenstrahl punkt- oder zeilenweise abgetastet, die erhaltenene Messwerte werden in digitale Signale umgewandelt. Zur Digitalisierung fährt ein Zeilensensor über die Vorlage (Flachbettscanner) oder tastet sie auf einer rotierenden Trommel ab (Trommelscanner)

Schärfen

 
 
Spezieller Filter in Bildverarbeitungsprogrammen Scharfzeichnen.

Schnittmarken

 
 
Mit gedruckte Linien, die die Abmessungen der fertigen Druckseite zeigen und für den Beschnitt verwendet werden.

Sekundärfarbe

 
 
Druckfarbe (im Druck wiedergebene Farbe), die aus zwei Primärfarben (Grundfarben) im Vierfarbendruck wiedergegeben wird, z.B. Yellow plus Magenta ergibt Rot.

SGML

 
 
SGML (Standart Generalized Markup Language) wurde 1986 als internationaler Gremienstandart für die Definition von Auszeichnungssprachen verabschiedet. Grundgedanke ist die konsequente Trennung vom Dokumenteninhalt, des Aufbaus eines Dokumentes und der Darstellung des Dokumentes. Die Standardsprache zur Beschreibung von Seiten im World Wide Web, HTML, wurde auf Basis von SGML entwickelt. Aufgrund des grossen Umfangs der SGML-Sprachdefinition (über 500 Seiten) und des dadurch bedingten hohen Programmieraufwandes, wenn von anderen Programmen SGML-konforme Schnittstellen geschaffen werden sollen, wurde --> XML als "SGML-lite" geschaffen.

Siebdruck

 
 
Verfahren zum Bedrucken von flachen und dreidimensionalen Gegenständen, Farbe wird durch ein Sieb (Screen) auf den Bedruckstoff gedruckt, die offenen Stellen des meist > fotomechanisch hergestellten Siebs ergeben die Druckform.

Skalieren

 
 
Massstäblich vergrössern oder verkleinern, im EDV-Jargon das Grössenverändern einer Installation ohne Änderung der Funktionen.

Softproof

 
 
Ausgabe einer druckfertigen Seite zur Überprüfung am Bildschirm. Zur Abgrenzung wurde der Begriff "Hardproof" für Kontrollabzüge auf Papier bzw. Spezialmaterial eingeführt.

Software RIP

 
 
Raster Image Processor nicht als eigenständiger Computer, Programm mit voller Funktion eines RIPs, das auf einem Computer arbeitet, der auch für ander Arbeiten (grafische Programme und so weiter) eingesetzt wird.

Spektralfarben

 
 
die Farben des sichtbaren Licht-Spektrums.

Spiralbindung

 
 
Bindeverfahren, bei dem lose Blätter am Rücken mit einer Spirale aus Plastik oder Metall verbunden werden, lässt sich planliegend aufschlagen (klappt nicht zu).

Standbogen

 
 
Bogen, der die richtige Platzierung aller Seiten einschliesslich der Beschnittmarken, Registermarken und Falzmarken auf dem Papier zeigt.

Statische Aufladung

 
 
Elektrische Aufladung, die sich durch das Überspringen eines kleinen funken entlädt, kann Computer-Bauteile zerstören, unerwünschter Effekt beim Papier, der beim Bedrucken bzw. heissen Fixieren in Laserdrukern entstehen kann.

Strichvorlage

 
 
Vorlage, die nur aus schwarzen und weissen Linien, Strichen oder Flächen besteht, > Strichbild.

T

Technischer Workflow

 
 
Automatisierung der Datenübernahme und Datenaufbereitung in vor- oder nachgelagerte Softwaresysteme. Im Gegensatz zum betriebswirtschaftlichen Workflow handelt es sich bei diesen Daten um die eigentlichen Druckdaten, also die zu druckende Seite bzw. Druckform. Synonym häufig verwendeter Begriff: Produktionsworkflow. Gegenstück: Betriebswirtschaftlicher Workflow.

Tertiärfarbe

 
 
Farbton, der beim Druck aus drei Grundfarben erzeugt und wiedergegeben wird, z.B. Oliv, Lila, etc.

Thermal Plate

 
 
Thermoplatte, Druckplatte, die bei CtP-Systemen durch Wärmeenergie (Hitze) bebildert wird, nicht durch Lichtenergie.

Tiefdruck

 
 
eines der Haupt- Druckverfahren, Merkmal ist, dass die druckenden Teile tiefer liegen (Näpfchen werden in einen Kupferzylindergraviert oder geätzt). Die dünnflüssige Farbe wird zunächst vom Zylinder abgerakelt, so dass sie nur noch in den Näpfchen verbleibt, beim Kontakt mit der Papierbahn wird die Farbe übertragen. Tiefdruck erfordert spezielle reprotechnische Verfahren.

TIFF

 
 
Abk. für "Tagged Image File Format", Speicherformat für gepixelte, gescannte Bilder.

Trapping

 
 
Über- und Unterfüllen, Überlappen der Farben beim Farbendruck, um Blitzen bzw. falsch anstossende Ränder nebeneinanderstehender Farbflächen oder Zeichnungselemente zu vermeiden.

Treiber

 
 
Programm, das Daten aus einer Datenbank, einem Text- Grafik- oder sonstigem Anwenderprogramm so aufbereitet, dass die Ausgabe mit den jeweiligen Steuerbefehlen des angeschlossenen Druckers/Belichters vorgenommen werden kann, Übersetzung von Gestaltung in ausführbare Druckerbefehle, englisch: driver. treiber gibt es auch für Eingabegeräte wie Tastatur, Maus, Scanner usw., dann umgekehrter Übersetzungsvorgang.

Trommelscanner

 
 
Durch Flachbettscanner verdrängte Scanner, die Vorlage wird auf eine Trommel gespannt und mit einer hohen Rotationsgeschwindigkeit mit hoher Qualität und Auflösung eingelesen, werden in professionellen Bereichen der Reproduktion eingesetzt.

Typografie

 
 
Grafisch-visuelle Gestaltung mit Schrift, Form, Farbe, grafischen Elementen wie Bildern, Grafiken, Tabellen usw. Gestaltung, grafische Anordnung, Layout, die Schrift oder Grafik betreffende Kunst.

U

Überstrahlung

 
 
Bezeichnet zu helle Stellen in einem Bild oder auf einer Druckform, bei der Digitalfotografie oder dem Scannen hervorgerufen durch auf den CCD-Sensor auffallendes Licht, das benachbarte Pixel beeinflusst, bei der Plattenkopie durch zu lange Belichtung oder nicht ausreichendes Vakuum erzeugt.

Umbruch

 
 
Gestaltendes Aufteilen/Abteilen von Satzspalten und Bildern zu einer Seite.

Umschlagen

 
 
Bogenwendung um eine der kürzeren Seiten, bei zweiseitigem bedrucken von Druckbogen mit der gleichen Druckform, Vorderanlage bleibt an der gleichen Papierkante.

Umstülpen

 
 
Bogenwendung um eine der längeren Seiten, Änderung der Vorderanlage.

Unix

 
 
Computer-Betriebssystem von > SUN Microsystems, besonders geeignet für komplexe Computeranwendungen, Netzwerke usw., mehrplatzfähig und > multitasking-fähig, besonders geeignet für komplexe Applikationen und installationen.

USB

 
 
(USB-Schnittstelle) Abk. für "Universal Serial Bus", universelle serielle Schnittstelle in einem PC (auch Apple Mac), Stecker- und Übertragungs-de-facto-Norm zur Verbindung vieler Peripheriegeräte mit dem PC, bis zu 127 Geräte anschliessbar, "hot swop"-fähig, d.h. Anschluss und Abziehen der Stecker im laufenden Betrieb.

UV-Farbe

 
 
Farbe zur Druckveredelung, die unter Einwirkung von UV-Licht schlagartig erhärtet.

V

Verlaufsraster

 
 
Rasterung, deren Dichte innerhalb einer definierten Fläche beliebig an- oder abschwillt (Tonwert-Verlauf).

Versionierung

 
 
Bei der Versionierung werden Inhalte auf eine bestimmte Zielgruppe angepasst, so dass z.B. von einer Broschüre mehrere Regional- und Sprachversionen produziert werden.

Vierfarbprozess

 
 
Das Zusammendrucken der vier subtraktiven Grundfarben CYMK.

Vierfarbsatz

 
 
Das Reproduzieren einer Farbvorlage in die vier subtraktiven Farben CYMK, ehemals relevant bei der Produktion von Filmen als Druckvorlage, heute als komplette Bilddatei als Tiff, jpg oder EPS.

Vierteltöne

 
 
Tonwerte, die in der Mitte zwischen den Lichtern und den Mitteltönen liegen (z.B. 25% Schwarz).

W

W3C

 
 
Das W3C (World Wide Web Consortium) ist ein im Oktober 1994 gegründeter Zusammenschluss verschiedener Institutionen, die das World Wide Web weiterentwickeln, zum Beispiel durch die Verabschiedung von Standards für Datenübertragungsprotokolle. Das Konsortium wird von Tim Berners-Lee, einem der Urheber des World Wide Web, und von dem Vorsitzenden Jean-François Abramatic geleitet. Kontakt: http://www.w3c.org

WCMS

 
 
CMS Content-Management-System.

Web-Editing

 
 
Bezeichnung für Anwendungen, in denen über das Internet Texte geändert werden und die Auswirkungen auf das Layout direkt als Softproof geprüft werden können.

Web-Printing

 
 
Bezeichnung für Anwendungen, in denen der Kunde die digitale Druckdatei selbst aufbaut und zum Druck freigibt.

Web2Print

 
 
Web-Printing.

Webmaster

 
 
Verantwortlicher (im inhaltlichen wie technischen Sinne) für eine Internet-Site.

Weiterverarbeitung

 
 
Arbeitschritte nach dem Druck wie Zusammentragen, Falzen, Beschneiden und Binden.

Werbemittelbestellsystem

 
 
Corporate-Design-Portal.

Wertschöpfung

 
 
rechnerischer Gewinnanteil an einem Arbeitsschritt, einem Schritt im Workflow bzw. bei der Erbringung von Services.

Wissenmanagement

 
 
Unter dem Begriff "Wissenmanagement" werden alle zielgerichteten Aktivitäten eines Unternehmens verstanden, das interne Know-how der Mitarbeiter so zu kommunizieren, dass alle darauf zu dem Zeitpunkt zugreifen können, an dem sie das Wissen benötigen. Im einfachsten Fall sind regelmässige Besprechungen in einem Kleinunternehmen sowie die Erstellung von organisatorischen Standartanweisungen bereits Wissensmanagement. Je grösser das Unternehmen ist, desto höher ist der Kommunikationsaufwand für das Management des internen Wissens. Ein CMS als technische Unterstützung, genutzt im Intranet, ist ein wichtiger Bestandteil der operativen Umsetzung.

Workflow

 
 
Als Workflow bezeichnet man allgemein ein verfahren zur computergestützten Organisation von Arbeitsabläufen. Daten werden automatisiert von einer definierten Arbeitsstufe zur nächsten bewegt.

X

Xeikon

 
 
zu den Digitaldruckpionieren zählendes belgisches Unternehmen, das wie Indigo im Herbst 1993 eine Maschinenbaureihe für Short-run-Color-Anwendungen präsentierte, die sich für dynamischen und statischen Digitaldruck einsetzen lässt.

Xerografie

 
 
Fotokopiertechnik, Vervielfältigen von Vorlagen, optomechanisch oder per Lichtstrahl (Laser-Diode usw.) wird eine lichtempfindliche Trommel elektrisch geladen, an der sich Toner anhaftet, der dann auf Papier übertragen und dort aufgeschmolzen wird.

XML

 
 
Formatierungs- und Programmiersprache.

Z

Zip

 
 
1) Amerikanisches Postleitzahlensystem, 2) Komprimierungsverfahren für Ordner und Files, sog. "Pak"-Programme, Software, die Speicherplatz optimal verdichtet.

Zoll

 
 
Auch inch, englisches Längenmass, genau 2.54 mm.

Zusammentragen

 
 
Das Verfahren zum Zusammenlegen der Bogen für ein Buch in der richtigen Reihenfolge zum Binden.