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2015-2018: Marie-Louise Görner

KV E-Profil (3 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast Du Dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest Du Dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Anfangs wusste ich nicht, welchen Berufsweg ich einschlagen sollte. Schnell wurde mir klar, dass ich mit Kundenkontakt und im Bereich der Sprachen was machen wollte. Schliesslich animierten mich meine Mutter und Schwester diesen Beruf ausüben, um ein paar Schnuppertage als Kauffrau zu absolvieren. Es gefiel mir sehr und ich würde mich auch wieder für diesen Weg entscheiden. Die Ausbildung als Kauffrau bzw. Kaufmann ist eine gute Grundausbildung und man lernt viel über das richtige Auftreten vor Kunden und über sich selbst.

2) Welches Lehrjahr war für Dich das anspruchsvollste? Warum?
Das anspruchsvollste Lehrjahr war für mich das Dritte. Dies hatte den Grund, da nebst den Lehrabschlussprüfungen und der selbstständigen Arbeit noch zusätzlich einen Lehrmeisterwechsel anstand.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Zu meinem Aufgabenbereich gehörte die Erfassung von Kleinaufträgen, Betreuung der Trauerkunden sowie Dokumenten-Herstellung zu den Druckaufträgen. In der Buchhaltung hatte ich viel mit Debitoren und Kreditoren zu tun. Auch das Führen der Kasse, Mitarbeiten im Zahlungsverkehr und der Telefondienst gehörten zu meinen Aufgaben.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Am meisten erfreut mich der Kontakt mit den Kunden sowie das Planen und Organisieren von Anlässen, Transporten und anderen Projekten.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Seid neugierig und traut euch jederzeit Fragen zu stellen.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?

Den Abteilungswechsel in die Thurgauer Tagblatt AG war eine schöne Abwechslung. Ebenso gefielen mir die Sprachaufenthalte sehr gut und dass man den Abschluss der Sprachfächer mit weltweit anerkannten Diplomen machen kann.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Nach meiner Lehre starte ich mit der einjährigen Berufsmaturitätsschule, mit dem Ausbildungsschwerpunkt Wirtschaft. In Zukunft möchte ich gerne etwas im Bereich Marketing machen.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Ja, dies sicherlich. In der Ausbildung als Kauffrau lernt man in vielerlei Hinsicht sehr viel dazu. Das breite Spektrum an Schulkenntnissen, in den Bereichen Sprachen, Informatik und Wirtschaft sind sicher hilfreich, egal welchen Weg man nach der Lehre einschlägt. Auch Selbstständigkeit und den richtigen Kontakt mit den Kunden kann einem in jedem Beruf von Nutzen sein.

2014-2018: Danya Luvoni

Polygraf (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Ich habe schon immer gerne am Computer gearbeitet und diverse Sachen gestaltet (natürlich damals ohne fundiertes Wissen) – somit war es für mich klar, etwas im Bereich der Grafik zu suchen. Erst wollte ich Grafikerin lernen, doch dazu benötigt man einen Vorkurs. Und ich wollte unbedingt anfangen zu arbeiten, ohne ein weiteres Jahr Schule zu absolvieren. Ich habe mir also die verwandten Berufe angesehen und  Polygrafin war der Beruf, der mir neben Mediamatikerin am meisten zusagte.


2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?

Ich würde sagen, dass die ersten zwei Lehrjahre definitiv die anstrengendsten waren.
Das erste Jahr geht man nur zur Schule, man muss sich in kurzer Zeit sehr viel Wissen über Typografie, Bildbearbeitung, Fotografie und Layout aneignen. Das zweite Lehrjahr ist wiederum eine ganz neue Erfahrung, denn plötzlich ist man 4 Tage im Betrieb und muss echte Kundenaufträge umsetzen sowie das gelernte Theoriewissen in der Praxis anwenden.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Die Kontrolle von Kundendaten und die Aufbereitung dieser für den Druck sind eindeutig die Haupttätigkeiten. Auch das Setzen von diversen Drucksachen und das mikrotypografische Überarbeiten von Aufträgen gehören wohl zu den wichtigsten Tätigkeiten.
Ab und zu kommt es auch vor, dass ich etwas von Grund auf neu gestalten durfte, dies ist immer eine tolle Herausforderung – vor allem, wenn der Kunde von der Arbeit begeistert ist.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Das Gestalten gefällt mir am besten, denn man kann das tiefgreifende Wissen, welches man sich angeeignet hat, anwenden und trotzdem seine Kreativität einsetzen. Es ist toll, einen ganzen Prozess zu verfolgen – vom Bildschirm aufs Papier.
Das Korrigieren von angelieferten Druckdaten hat mir auch sehr gefallen, denn man sieht, was andere «ungelernte» Augen nicht sehen.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Die Lehre ist eine tolle Zeit! Vielleicht macht man mal Fehler, aber man sollte sich  nicht scheuen, diese als etwas Positives anzusehen, denn schliesslich ist die  Lehre da, um etwas zu lernen!
Wichtig finde ich es auch, sich mit gewissen Sachen und Tätigkeiten im Beruf abzufinden, auch wenn einem diese nicht unbedingt gefallen oder diese sehr kompliziert sind. Dies ist eine wichtige Einstellung für das Leben, denn man kann sich nicht immer aussuchen, welchen Auftrag man machen möchte.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Ich bin sehr dankbar dafür, meine Ausbildung in einer Druckerei gemacht zu haben, denn so kennt man die wichtigsten Prozesse und Kriterien, auf die es bei einer Gestaltung bzw. Umsetzung eines Druckprodukts ankommt. Der Job ist extrem vielseitig und es ist toll, dass das Auge täglich mit geschult wird. Es macht Spass verschiedene Bedruckstoffe und deren Eigenschaften kennenzulernen und das Papier und seine Eigenheiten als Gestaltungselement einzusetzen.
Erstaunlicherweise gefiel mir auch das genaue und exakte Arbeiten immer sehr gut!
Die Lehre ist definitiv anspruchsvoll, doch das tolle Team ist mir bei Fragen immer zur Seite gestanden und konnte unklare Sachverhalte leicht vermitteln.
Am besten fand ich definitiv das Mass an Eigenverantwortung. Schon ganz am Anfang der Lehre durfte ich reale Kundenaufträge (überwacht durch den Lehrmeister) erledigen – was, wie ich finde, der beste Einstieg in den Berufsalltag ist.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Ich werde ab dem Sommer berufsbegleitend die gestalterische Berufsmaturitätsschule in Weinfelden absolvieren und nebenbei Teilzeit arbeiten. Das Ziel ist, später den Bachelorabschluss im Bereich «visuelle Kommunikation» zu erlangen.
Ab dem nächsten Jahr möchte ich mich mit meinem eigenen Grafikatelier selbstständig machen und meine Passion zur Markengestaltung, sowie Screen- und Webdesign mit Weiterbildungen weiter auszubauen.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Die Polygrafen-Ausbildung öffnet einem Türen in diverse Richtungen – sei es Richtung Informatik, Grafik oder beispielsweise Marketing. Man eignet sich viele nützliche Fähigkeiten an (vor allem die Genauigkeit und das erweiterte Schriftwissen), welche einem vor allem in der grafischen Branche enorm weiterbringen. Obwohl ich dachte, dass der Beruf weniger technisch sei, hätte ich mir keinen besseren wünschen können!

2014-2018: David Simon Martin

Drucktechnologe (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Für mich war es klar, dass ich meine Lehrzeit nicht im Büro sitzend verbringen wollte. Ich wollte ein Handwerk erlernen, welches eine akribische Arbeitsweise voraussetzt und bei dem man nicht tagtäglich zentnerschwere Gewichte herumzutragen braucht. Mir die Hände auch einmal schmutzig zu machen, stört mich nicht. Ausserdem gefällt mir das Medium Papier und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielseitig. Ich würde mich wohl wieder für den Lehrberuf entscheiden.

2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?
Weil dem Lehrling im ersten Lehrjahr noch nicht die Maschinen überantwortet werden können und man alles von Grund auf lernen muss und neue Strategien und ein Umdenken erforderlich war, fand und finde ich das erste am anspruchsvollsten.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Der Drucktechnologe steuert die Druckmaschine um ein hochwertiges Druckerzeugnis zu schaffen. Das beinhaltet die Einstellung der Maschine, die Kontrolle von Farbe und Stand des Bildes auf dem Papier und die Gewährung der Druckqualität, wenn die Druckmaschine läuft. Die Wartung der Maschine kann ebenfalls vom Drucker erledigt werden.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Im Beruf kann ich meinen Perfektionismus ausleben und werde auch dahingehend gefordert.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Zu Beginn kann man den Lehrling noch nicht selbstständig mit den Druckmaschinen arbeiten lassen. Die vollwertige Ausbildung darauf benötigt viel Zeit, Neugier und Geduld, welche ich dem angehenden Lehrling auch ans Herz lege.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Die schulische Ausbildung zum Beruf ist sehr vielseitig und in der eher kleineren Druckerei, wie im Bodan, werden einem das ökologische Denken und die Produktionschritte eines Druckproduktes besonders näher gebracht, da man diese stets im Blick behält.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Nach der Lehre gehe ich in einen Sprachaufenthalt, jobbe und erstrebe dabei einen Abschluss an einer Uni. Über den zweiten Bildungsweg hole ich die Matura nach. Am liebsten möchte ich mich im Bereich der Geschichtswissenschaften entwickeln, da ich in meiner Freizeit gerne die Werke von Herodot, Plutarch, Tacitus oder andere antiken Geschichtsschreiber lese.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Mit meiner Lehre habe ich die Möglichkeit auf dem Beruf zu jobben und meine Kompetenzen zu erweitern, was mir mehr Möglichkeiten bietet, Stellen zu finden.

2013-2016: Ilona Schweizer

KV E-Profil (3 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast Du Dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest Du Dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

In meinem Fall war die Entscheidung eine Lehre als Kauffrau zu absolvieren eher eine Notlösung, da meine bisherigen Pläne betreffend Ausbildung leider nicht umzusetzen waren. Trotzdem würde ich diesen Lehrberuf wieder wählen, da ich glücklicherweise immer zufrieden war mit meiner Tätigkeit.

2) Welches Lehrjahr war für Dich das anspruchsvollste? Warum?
Das 3. Lehrjahr war das lern- und arbeitsintensivste. Einerseits, weil die LAP wie eine nahende Bedrohung in der Luft hing, andererseits auch, weil die Ausdauer an allen Lernorten (Lehrbetrieb, Berufsschule, ÜK) nachzulassen drohte.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Ich war während meiner Lehrzeit hauptsächlich im Sekretariat und in der Buchhaltung tätig. Im Sekretariat gehörten der Empfang von Kunden, das Bedienen der Telefonzentrale, die Unterstützung des Verkaufsinnendienstes, das Ausstellen von Lieferscheinen und Druckrechnungen sowie die Beratung und Betreuung von Trauerkunden zu meinen Hauptaufgaben. In der Buchhaltung verbuchte ich Kreditorenrechnungen, Kassen- und Bankbelege und half bei den Monatsrechnungen unseres Ladengeschäfts, bei Zahlungsläufen und dem Mahnwesen mit.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Am meisten gefallen mir systematische, exakte Arbeiten, deswegen arbeite ich gerne in der Buchhaltung. Der positive Kontakt mit Mitarbeitern bereitet mir ebenfalls Freude.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Man sollte keine Angst haben, Fehler zu machen und Fragen stellen, wenn Unklarheiten da sind. Der Schritt ins Berufsleben ist nicht zu unterschätzen, aber mit der richtigen Unterstützung und einer optimistischen Einstellung ist er machbar.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?

Die Vielfältigkeit des vermittelten Wissens erscheint mir von grossem Wert. Wer Einblicke in verschiedenen Abteilungen bzw. Arbeitsprozesse (Lehrbetrieb), in Allgemeinwissen und Wirtschaft (Berufsschule) sowie in brancheninternes Fachwissen (ÜK) erhält, ist variabel einsetzbar und erkennt Zusammenhänge.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Ich möchte eine Stelle in einer Buchhaltung antreten und eventuell die Weiterbildung als Sachbearbeiter Rechnungswesen absolvieren. Ausserdem ist mir wichtig, dass ich auch für private Projekte Kapazität habe.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Meiner Meinung nach bildet meine Lehre eine gute Basis, aber nicht mehr. Da die Arbeitswelt sich ständig wandelt und der Stellenmarkt hohe Ansprüche stellt, liegt es an uns Lehrabgängern hartnäckig und ambitioniert zu sein, um die Chance zu erhalten Erfahrungen zu sammeln und unser Wissen zu erweitern.

2011-2015: Giuseppe Damiano

Polygraf (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Ursprünglich wollte ich eigentlich einen technischen Beruf ausüben, dieser jedoch stellte mich nicht wirklich zufrieden. Durch Zufall wurde ich dann auf den Beruf des Polygrafen aufmerksam. Die Verknüpfung zwischen dem technischen und gestalterischen Aspekt gefiel mir sehr gut. Zudem gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten als Polygraf. Ich würde mich jederzeit wieder für diesen Beruf entscheiden.


2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?

Aus meiner Sicht sind alle vier Lehrjahre anspruchsvoll. Es gibt von Jahr zu Jahr eine Steigerung der Anforderungen. Am schwierigsten war das zweite Lehrjahr. Da man im ersten Lehrjahr nur zur Schule geht, erlernt man vorerst nur die Theorie, danach das Gelernte in die Praxis umzusetzen ist relativ schwierig.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Daten für den Druck aufbereiten, Daten vom Kunden überprüfen, bestehende Daten ändern, Korrekturlesen, Bilder bearbeiten und Druckaufträge gestalten.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Gestaltungsaufträge, wie Zeitschriftenumbrüche, Flyer, etc. und der Kundenkontakt.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
In jedem Beruf gibt es positive und negative Seiten. Daher muss man immer am Ball bleiben, auch wenn es mal nicht so rund läuft. Allfällige Probleme während der Ausbildung sollte man unbedingt ansprechen, und nicht einfach unter den Teppich kehren.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Mir gefällt das selbständige Arbeiten in einem kleinen Team, welches man um Hilfe bitten kann. Zudem ist die Vorstufe sehr vielfältig. Man ist die Schnittstelle zwischen dem Kunden und der Produktion. Zudem hat es seine Vorteile die Ausbildung in einer Druckerei zu machen. Das ermöglicht einem die Erstellung einer Drucksache vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt mit zu verfolgen.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Nach meiner Ausbildung beginne ich mit der gestalterischen BMS in Weinfelden, welche mir die Tür zur Fachhochschule öffnet. Ob ich danach mit einem Studium beginne, weiss ich noch nicht, aber weiterbilden möchte ich mich auf jeden Fall!

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Die Ausbildung ist breit gefächert, man erhält Unterricht im Bereich Stilepochen, Kunst, Kultur, Schriftgeschichte sowie Informatik, Datenträger und -Formate und Programmlehre. Die Fotografie mit der Farbenlehre, Formenlehre mit Gestaltungselementen und Bildbearbeitung gehören ebenfalls dazu. Der Hauptbestandteil der Berufskunde besteht allerdings aus Satztechnik, Schriften und Typografie.
Somit ist die Lehre als Polygraf eine sehr gute Basis und ein Sprungbrett für jene, die sich Richtung Gestaltung, Informatik oder Internet orientieren wollen.

2011-2015: Serhat Ceyhan

Drucktechnologe (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Ich wollte etwas technisches lernen und mich begeisterte das Drucken, die  verschiedenen Messsysteme u.v.m. Leider ist der Beruf Drucktechnologe nicht mehr so gefragt (immer weniger Stellen), deshalb würde ich mich nicht wieder für diesen Beruf entscheiden.

2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?
Für mich waren das erste und letzte Ausbildungsjahr die anspruchsvollsten. Im ersten Lehrjahr war für mich noch alles neu und ich musste mich erst einmal mit der Druckmaschine vertraut machen. Intensiver wurde es dann im letzten Ausbildungsjahr wieder, denn da wurde ich für das Qualifikationsverfahren vorbereitet.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Einrichten der Druckmaschine, Farbzonen einstellen und über die ganze Auflage hinweg konstant halten. Kurz: die Produktion von hochwertigen und qualitativ guten Druckerzeugnissen.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Wenn ein Produkt erfolgreich fertiggedruckt ist und der Kunde mit der Qualität zufrieden ist.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Zieht es durch und bringt gute Leistungen (sowohl schulisch als auch praktisch). Es wird sich auf jeden Fall lohnen.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Die Weiterbildungsmöglichkeiten.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Ich werde nach meiner Ausbildung gleich mit einer Weiterbildung beginnen. In Zukunft sehe ich mich als Produktionsleiter oder Abteilungsleiter.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Für ein weiteres berufliches Leben ist es eine gute Basis. Man kommt jedoch nicht drum herum eine Weiterbildung zu machen, dass es im Moment schwierig ist eine Stelle als Drucktechnologe zu finden. Nicht wenige werden als Hilfskraft enden.

2008-2012: Alex Wegmann

Polygraf (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Am Beruf des Polygrafen gefiel mir, dass er Gestaltung und Technik verbindet. Es reicht nicht, nur etwas Schönes gestalten zu können, man braucht auch noch ein wenig technisches Verständnis, um Probleme zu erkennen und auch lösen zu können. Ich würde mich jederzeit wieder für diesen Beruf entscheiden.

2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?

Aus meiner Sicht war das zweite Lehrjahr das Mühsamste. Da man im ersten Jahr nur in der Schule ist und alles mehr oder weniger theoretisch vermittelt bekommt, ist es relativ schwierig im 2. Lehrjahr alles in die Praxis umzusetzen.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Daten für den Druck aufbereiten, Daten vom Kunden überprüfen, bestehende Daten ändern, Korrekturlesen, Bilder bearbeiten und Druckaufträge gestalten.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Die anspruchsvolle Bildbearbeitung.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Auch wenn es mal nicht so rund läuft, sollte man nicht den Kopf hängen lassen. Wie überall gibt es während der Ausbildung Höhen und Tiefen, dass ist normal.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Mir gefällt das selbständige Arbeiten in einem kleinen Team, welches man um Hilfe bitten kann. Durch die Ausbildung in der Druckerei ist man am Ort des Geschehens. Man kann dadurch die Produktion einer Drucksache vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt mitverfolgen.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Nach den Ferien beginne ich mit der gestalterischen BMS in St. Gallen wodurch ich die Möglichkeit hätte, die Fachhochschule zu besuchen. Ob ich dann auch wirklich studiere oder ob ich einen ganz anderen Weg einschlagen werde weiss ich noch nicht. Ich bin offen für Neues.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Die Ausbildung ist breit gefächert, man erhält Unterricht im Bereich Stilepochen, Kunst, Kultur, Schriftgeschichte sowie Informatik, Datenträger und -Formate und Programmlehre. Die Fotografie mit der Farbenlehre, Formenlehre und Gestaltungselemente und Bildbearbeitung gehören ebenfalls dazu. Der Hauptbestandteil der Berufskunde besteht allerdings aus Satztechnik, Schriften und Typografie.
Somit ist die Lehre als Polygraf eine sehr gute Basis und ein Sprungbrett für jene, die sich Richtung Gestaltung, Informatik oder Internet orientieren wollen.

2006-2010: Nesfet Selmani

Drucktechnologe (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast du dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest du dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Das Drucken ist ein mechanischer und technischer Beruf. Das sprach mich an und so schloss ich den Lehrvertrag ab. Ich bereue diese Entscheidung keine Minute. Es ist eine gute Grundlage.
Ich würde mich auf jeden Fall wieder für den Beruf Drucktechnologe entscheiden, weil man hier sehr vieles lernen kann und immer wechselnde Arbeiten machen kann.

2) Welches Lehrjahr war für dich das anspruchsvollste? Warum?
Das erste Lehrjahr, denn im ersten Jahr war mir alles noch fremd und ich musste mich mit den Grundlagen vertraut machen. Das letzte Lehrjahr war eines der Wichtigsten, denn da musste ich mich intensiv für die Lehrabschlussprüfung vorbereiten.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Einrichten der Maschine, Farbe einstellen und über die ganze Auflage hinweg konstant halten. Kurz; die Produktion von hochwertigen und qualitativ guten Druckerzeugnissen.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Wenn ein Kunde zufrieden ist und ich eine gute Tagesleistung erbracht habe, dann macht es am meisten Spass.

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Bleib von Anfang an am Ball und zieh es durch. Es lohnt sich auf jeden Fall.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?
Die Zukunftsmöglichkeiten. Meinen Abschluss kann mir niemand wegnehmen.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Auf jeden Fall bilde ich mich weiter. Druck-Instruktor zu werden, wäre schon super.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Ja, der Beruf selbst und die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten haben mir einen weiten Horizont geöffnet.

2007-2010: Anina Bär

KV E-Profil (3 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast Du Dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest Du Dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Der eigentliche Hauptgrund war die gute Basis für die Zukunft. Mit solch einem Abschluss ist der Horizont im weiteren Berufsleben weit offen und man hat viele Möglichkeiten.
Allerdings würde ich den Beruf nicht wieder wählen. Einerseits war es für mich zu eintönig und anderseits konnte ich meine menschlichen Fähigkeiten nicht unter Beweis stellen. Auch fehlte mir jeglichen Kontakt zu anderen Menschen.

2) Welches Lehrjahr war für Dich das anspruchsvollste? Warum?
Wenn ich jetzt zurück schaue auf meine drei Lehrjahre würde ich das zweite nennen. Denn alles was gelernt wurde im ersten Lehrjahr musste angewendet werden können. Zusätzlich kam viel neuer Lernstoff hinzu, welcher in kürze beherrscht werden musste.

3) Schildere kurz deine wichtigsten Tätigkeiten!
Im Avorbüro: kleinere Druckaufträge schreiben, Rechnungen und Lieferscheine erstellen sowie auch verbuchen.
Buchhaltung: Kreditoren und Debitoren buchen und danach DTA erstellen, offene Zahlungen mahnen, VESR einlesen und Betreibungen einleiten, Banken buchen und Rechnungen übernehmen.
Ladenabrechnungen kontrollieren und Monatsrechnungen schreiben. Auch habe ich noch Lieferscheine vom Laden erfasst.

4) Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Druckaufträge schreiben

5) Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Wenn man was anfängt, wird es auch zu Ende geführt. Durchhaltevermögen wird verlangt, auch wenn es manchmal nicht so einfach ist.

6) Was findest du an deiner Ausbildung gut?

Es ist eine gute Grundbasis mit welcher man sich später in den verschiedensten Bereichen spezialisieren kann. Positiv finde ich auch die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

7) Was möchtest du nach der Lehre machen? Was sind deine Zukunftspläne?
Meine Zukunftspläne richten sich definitiv im Umgang mit Menschen. Ich werde ins Ausland, genauer gesagt, in die Türkei gehen um als Animateurin in einem Hotel zu arbeiten. Leute zu animieren und mit ihnen Spass zu haben ist mein Traum. Später möchte ich mich dann mit der Hotelbranche auseinandersetzen.

8) Findest du, dass deine Lehre eine gute Basis für dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Ja, da ich gute Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten habe.

2005-2009: Cinzia Aeberhard

Polygrafin (4 Jahre Ausbildung)



1) Warum hast Du Dich genau für diesen Lehrberuf entschieden? Würdest Du Dich wieder für diesen Lehrberuf entscheiden? Wenn ja, warum?

Der Beruf Polygraf interessierte mich, da ich schlussendlich als Grafikerin arbeiten wollte. Da die Lehrstellen für Grafiker völlig überflutet sind, habe ich diesen Umweg eingeschlagen. Der Beruf hat mehr technische Aspekte, doch wer das Flair zum Gestalten hat und sich informiert und weiterbildet, kann gut als Grafiker arbeiten.
Ich weiss nicht, ob ich mich noch einmal für diesen Beruf entscheiden würde, da sich meine Träume und Vorstellungen geändert haben. Ich bin jedoch zufrieden mit meiner Wahl und bereue es nicht. Die Zeit hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel gelernt. Die Gestalterische Berufsmatura hat mich auch weitergebracht im Sinn von Kunst und Gestaltung.
Die Arbeitsbereiche eines Polygrafen sind vielfältig: Gestaltung und Umsetzung von Drucksachen aller Art, Internet, Korrekturlesen, Informatik, AVOR usw.

2) Welches Lehrjahr war für Dich das anspruchsvollste? Warum?
Diese Frage kann ich so nicht beantworten. Ich finde, es gibt eine kontinuierliche Steigerung der Anforderungen in diesem Beruf. Ob ein Lehrjahr als streng wahrgenommen wird, hat sicher auch einen grossen Zusammenhang mit dem Privatleben.

3) Schildere kurz Deine wichtigsten Tätigkeiten!
Daten für den Druck aufbereiten, Daten vom Kunden überprüfen, Periodika umbrechen und setzen, bestehende Daten ändern, Korrekturlesen, seltener Bilder bearbeiten und Druckaufträge gestalten.

4) Was macht Dir an deiner Arbeit am meisten Spass?
Gestaltungsaufträge.

5) Welchen Tipp kannst Du Jugendlichen geben, die sich gerade für einen Lehrberuf entschieden haben?
In jedem Beruf gibt es positive und negative Seiten. Man sollte sich in der ersten Zeit, in welcher die Anforderungen am höchsten sind, nicht abschrecken lassen und durchziehen, was man begonnen hat. Ein gutes Team ist wichtiger als der Traumberuf. Teile, welche dir in deinem Beruf fehlen, kann man mit Hobbies kompensieren. Kein Beruf deckt alle persönlichen Interessen ab.

6) Was findest Du an Deiner Ausbildung gut?
Mir gefällt das selbständige Arbeiten in einem kleinen Team, welches man um Hilfe bitten kann. Die Vorstufe ist Büro und Produktion in einem, das finde ich interessant. In einer Druckerei die Lehre zu machen hat in meinen Augen Vorteile. Das fertige Produkt kann man ansehen und anfassen, die Differenzen verschiedener Bedruckstoffe und Farben kann verfolgt werden. Somit erhält man ein Gespür dafür, was möglich ist und was nicht.

7) Was möchtest Du nach der Lehre machen? Was sind Deine Zukunftspläne?
Ich orientiere mich Richtung Gestaltung und Design. Dank der Berufsmatura kann ich mich an einer Fachhochschule weiterbilden. Diese Möglichkeit schliesse ich nicht aus. Die Ausbildung als Polygrafin hat mir gefallen, doch der Beruf ist mir zu technisch.

8) Findest Du, dass Deine Lehre eine gute Basis für Dein weiteres berufliches Leben ist? Inwiefern?
Die Ausbildung ist breit gefächert, man erhält Unterricht im Bereich Stilepochen, Kunst, Kultur, Schriftgeschichte sowie Informatik, Datenträger und -Formate und Programmlehre. Die Fotografie mit der Farbenlehre, Formenlehre und Gestaltungselemente und Bildbearbeitung gehören ebenfalls dazu. Der Hauptbestandteil der Berufskunde besteht allerdings aus Satztechnik, Schriften und Typografie.
Somit ist die Lehre als Polygraf eine sehr gute Basis und Sprungbrett für jene, die sich Richtung Gestaltung, Informatik oder Internet orientieren wollen.